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Ende April wurden nördlich des Flughafens Finow umfangreiche Rodungsarbeiten entdeckt, die am 30.4. durch die Naturschutzbehörde gestoppt wurden.

Die MOZ berichtet jetzt darüber, daß die Rodungen durch den Flughafen zur Kampfmittelentsorgung und auf behördliche Anweisung erfolgt seien, die Behörden jedoch, haben eine derartige Anordnung nie getroffen.

Kahlschlag am Rollfeld

Anmerkung hierzu:
Beim Verdacht der Belastung auf Kampfmittel erfolgt im Normalfall auch zuerst eine Sondierung des Geländes, ehe gerodet wird. Sollte also wirklich eine Kampfmittelbelastung stattgefunden haben, hat die Rodungsfirma unter großem Risiko gearbeitet, da durch den Maschineneinsatz Blindgänger ausgelöst werden können.

Sollte jedoch keine Kampfmittelbelastung forgelegen haben, ist es in Schade um die nutzlos abgeholzten Bäume, denn hier entwickelte sich in den letzten Jahren ein immer interessanter werdender Jungwald.