Planungen Berliner Ring Nord und West

Der Berliner Ring wurde grob gesehen in 2 Abschnitten gebaut. Der östliche und südliche Teil von 1936 bis 1939, der nördliche und westliche von 1972 bis 1979. Die Planung sah einen komplett anderen Verlauf vor. Hier ein Screenshot des nördlichen Teils aus dem REICHSAUTOBAHNATLAS (1938) / Herausgegeben vom Generalinspektor für das Deutsche Straßenwesen.

Den Screenshot habe ich von hier: Quelle – Reichsautoatlas (1938) – Landkartenarchiv.de https://www.landkartenarchiv.de/reichsautoatlas1938.php

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Am Sandhaus in Pankow

Mal wieder etwas aus Berlin, Bereich des historischen Niederbarnim:

Die Ruine der Klinik wird jetzt vom Senat geprüft, ob sie als Loft für Mietwohnungen nutzbar gemacht werden kann. 

ANSTELLE EINES ABRISSES GEHT ES NUN UM NACHHALTIGES UMBAUEN

Ursprünglich war ein Abriss der Klinik geplant. Nun soll laut Lars Loebner, Leiter des Wohnungsbau-Referats im Berliner Senat, geprüft werden, “die alte Struktur der Klinik zu transformieren.” Er stößt mit seiner Idee jedoch auf einigen Widerstand im Bezirk. Dennoch treibt er das Sandhaus-Projekt weiter voran. Für ihn würden die Vorteile und die Effizienz des Bauens auf vorhandener Fläche am Pankower Stadtrand überwiegen.

 Der große Vorteil beim Umbau der Klinik sei die Nutzbarmachung von “grauer Energie“. Dabei wird auf dem vorhandenen Baukörper aufgebaut, um CO₂ zu sparen. Das sei laut Loebner effizient und klimafreundlich. 

Am Sandhaus in Pankow: Zweite Chance für ehemalige DDR-Klinik | entwicklungsstadt berlin

Offene Zukunft der RB63 Eberswalde-Templin

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>>Das vorläufige Ende der reaktivierten Schorfheide-Bahn von Joachimsthal nach Templin sorgt in der Brandenburger Koalition für Zwist. Das Infrastrukturministerium lässt offen, ob die verlängerte RB63 eine Zukunft hat, nachdem der vierjährige Probebetrieb Ende des Jahres eingestellt wird. «Es wird dann eine Kosten-Nutzen-Analyse geben», sagte Ministeriumssprecherin Simone Engler am Sonntag. Es gehe am Ende um einen wirtschaftlichen Betrieb. Infrastrukturstaatssekretär Rainer Genilke (CDU) hatte das vorläufige Ende am Freitag im Landtag angekündigt. <<

Infrastrukturministerium: Zukunft der Regionalbahn nach Templin ist offen: Kritik | ZEIT ONLINE

unklare Zukunft für die Bahnlinie Eberswalde – Britz – Templin

Debatte im Landtag: Betrieb der Schorfheide-Bahn zwischen Eberswalde und Templin steht auf der Kippe | rbb24

Debatte im LandtagBetrieb der Schorfheide-Bahn zwischen Eberswalde und Templin steht auf der Kippe

Die Landesregierung hat sich auf die Fahnen geschrieben, den ÖPNV in Brandenburg deutlich auszubauen. Dazu zählt, stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren. Bei der Schorfheide-Bahn in der Uckermark könnte das Vorhaben nun scheitern.

Im Dezember 2018 wurde die sogenannte Schorfheide-Bahn der Regionalbahn RB63 verlängert – von Eberswalde (Barnim) über Joachimsthal nach Templin in der Uckermark. Seitdem läuft auf der Strecke ein Probebetrieb. Aus Sicht der Landtagsfraktionen von Linken und BVB-Freien Wählern ist nun aber fraglich, ob der RB63 auch nach dem Ende der vierjährigen Testphase weiterfahren soll.

Laut einer Mitteilung der Linken bestätigte der Staatssekretär für Infrastruktur, Rainer Genilke (CDU), in einer Sitzung des Landtages am Freitag, dass die Linie im Dezember 2022 eingestellt werden soll. Grund dafür seien unter anderem die niedrigen Fahrgastzahlen. Aktuell würde die Zahl von 300 Fahrgästen täglich nicht erreicht, sondern nur rund ein Drittel, so Genilke im Landtag.

Andreas Büttner, der verkehrspolitische Sprecher der Linken, spricht von einem Skandal: “Im Landesnahverkehrsplan wurde noch behauptet, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Machbarkeitsstudie brauche. Nun schiebt das Ministerium die niedrigen Fahrgastzahlen vor.” Die niedrigen Fahrgastzahlen seien auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, so Büttner weiter. Das Verkehrsministerium würde dies nun als Grund für das Ende der Strecke nutzen.

Grüne: guter Lage mit schlechter Infrastruktur

Clemens Rostock von den Grünen äußerte sich am Freitag im Landtag ebenfalls zu der Thematik. Auch er verwies auf die Erhebung innerhalb der Pandemie. Für den Erhalt spräche ein positives Reaktivierung-Gutachten und die Lage als Querverbindung zwischen den Regionalexpress-Linien 3 nach Stralsund und 5 nach Rostock.


Allerdings gebe es laut dem Grünen-Politiker Schwachstellen an der Infrastruktur. “Es fehlt ein Kreuzungs-Bahnhof Friedrichswalde. Es fehlt ein zweiter Bahnsteig in Templin oder eine Weiche zwischen Templin-Stadt und Templin, um dort die Verbindung zum Busverkehr zu verbessern.” Zudem verhindere der Zustand der Strecke an sich höhere Geschwindigkeiten und kürzere Fahrzeiten.

Ausschuss muss erneut prüfen

Weil viele Abgeordnete der Koalition nicht bei der Abstimmung im Saal waren, erreichten Freie Wähle, Linke und AfD, das sich der Infrastruktur-Ausschuss des Landtages nochmals mit der Regionalbahn 63 Joachimstahl-Templin beschäftigt. Zum Jahresende sollen genaue Zahlen für den eventuellen Weiterbetrieb feststehen.<<

Stundentakt und mehr – Initiative für Erhalt der Regionalbahn RB63

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Eine Bürgerinitiative fordert die Verbesserung (oder auch Wiederbelebung) des schienengebundenen Personennahverkehrs in NO-Brandenburg. Im Fokus stehen dabei vor allem die Verbindungen in Richtung Templin.

Die Knackpunkte wurden erkannt. Gerade die Idee, den großen Ringverkehr B-EW-TP-OR-B einzurichten, finde richtig und wichtig. Und die bessere Vertaktung zum RE3 ist auch wichtig.

Bahn Eberswalde – Templin: Stundentakt und mehr – Initiative setzt sich für Erhalt der Regionalbahn RB63 ein | MMH

Probebetrieb in Niederfinow gestartet

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Der RBB weißt darauf hin, dass das neue Schiffshebewerk seinen Probebetrieb aufgenommen hat.

Beton-Koloss im Dauertest: Neues Schiffshebewerk in Niederfinow startet Probebetrieb | rbb24

Die Bauzeit hat sich fast verdoppelt und die Kosten erhöht (aktuell werden knapp 500 Mio € erwartet). Trotzdem ist es für unsere Region wichtig, dass es weitergeht. Denn nur so ist auch die Zukunft des Oder-Havel-Kanals als umweltfreundlicher Transportweg gesichert.

Fragen zur Politikermotivation

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Es trifft nicht ganz den Barnim wirkt sich aber auch bis hierher aus:

>>Weshalb, so kann man sich fragen, empfangen die Politiker aus Bund und Land Elon Musk nun mit offenen Armen? Weshalb wird der reichste Mann der Welt Subventionen des Landes in Größenordnungen (mal ist von 300 Millionen, mal gar von einer Milliarde Euro die Rede) erhalten?

Nur, damit die von Jahrzehnten voller Mißerfolge gebeutelten Landespolitiker zeigen können, dass unter ihrer Ägide auch mal ein Werkstor aufgesperrt werden wird?

Oder weil irgendjemand glaubt, mit Schönrechnerei könnte man auch in der Realität das Klima retten?<<

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Tesla in Grünheide • LunaPark21

Schönheitsfehler

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Der Barnim kommt mehr durch Zufall in die Presse. Die grüne Kanzlerkandidatin verirrt sich bei der Verortung des Waldes, in dem sie vor der Presse steht. Sonst hätte es wohl niemanden interessiert, dass Biesenthal auf der in der letzten Eiszeit gebildeten Hochfläche des Barnim (Barnim Plateau) und in der historischen Landschaft bzw. Region des Barnim, im Landkreis Barnim und auch im Naturpark Barnim liegt.

>>mittelschwere Welle des Spotts über die Grünen hinweg. Ein Anlass war ein unangenehmer inhaltlicher Patzer Baerbocks: „Da ist der Wald hier im Oderbruch anders als der Wald im Süden des Landes“, führte sie vor den Journalisten aus. Der Schönheitsfehler: Der Termin fand bei Biesenthal nördlich von Berlin statt, in der Landschaft des Barnim – und mitnichten im Oderbruch. Besonders schmerzlich ist der Fehler, da Annalena Baerbock in Brandenburg für ein Direktmandat antritt. In jedem Bundesland also, in dem Oderbruch und Barnim liegen.<<

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Grünen-Plan „Volksverdummung“? Ex-Vizekanzler schießt scharf, Spott für Baerbock-Patzer | Politik

Das Oderbruch dagegen ist eine Kulturlandschaft, die in der heutigen Form erst durch die ab dem 18. Jahrhundert beginnende Begradigung der Oder und die anschließende Trockenlegung der Bruchflächen entstanden ist. Eine Verbindung zum Barnim besteht vor allem darin, dass der Barnim der westliche Nachbar des Oderbruchs ist und Teile des Oderbruchs zum Landkreis Oberbarnim gehörten. Und richtigen Wald gibt es im Oderbruch eigentlich auch nicht.

Das kann man alles in Geschichtsbüchern nachlesen und sich auf Karten anschauen.

Eine Gemeinsamkeit gibt es übrigens dochnoch: den Biber. Sowohl im Barnim als auch im Oderbruch tritt er seit Jahren vermehrt auf und sorgt für vielfältige Schäden.

weniger als ein Prozent

>>weniger als ein Prozent der Schulen und Kitas in Deutschland sei seit Beginn der Pandemie wegen Infektionen geschlossen worden.

In den vergangenen eineinhalb Jahren habe demnach in Schulen und Kitas in Bezug auf das Infektionsgeschehen keine große Problematik geherrscht. Man müsse daher auch jetzt keine Angst davor haben, die Schulen zu öffnen.<<

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So soll der Schulstart unter Corona-Bedingungen aussehen | rbb24