Probebetrieb in Niederfinow gestartet

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Der RBB weißt darauf hin, dass das neue Schiffshebewerk seinen Probebetrieb aufgenommen hat.

Beton-Koloss im Dauertest: Neues Schiffshebewerk in Niederfinow startet Probebetrieb | rbb24

Die Bauzeit hat sich fast verdoppelt und die Kosten erhöht (aktuell werden knapp 500 Mio € erwartet). Trotzdem ist es für unsere Region wichtig, dass es weitergeht. Denn nur so ist auch die Zukunft des Oder-Havel-Kanals als umweltfreundlicher Transportweg gesichert.

Fragen zur Politikermotivation

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Es trifft nicht ganz den Barnim wirkt sich aber auch bis hierher aus:

>>Weshalb, so kann man sich fragen, empfangen die Politiker aus Bund und Land Elon Musk nun mit offenen Armen? Weshalb wird der reichste Mann der Welt Subventionen des Landes in Größenordnungen (mal ist von 300 Millionen, mal gar von einer Milliarde Euro die Rede) erhalten?

Nur, damit die von Jahrzehnten voller Mißerfolge gebeutelten Landespolitiker zeigen können, dass unter ihrer Ägide auch mal ein Werkstor aufgesperrt werden wird?

Oder weil irgendjemand glaubt, mit Schönrechnerei könnte man auch in der Realität das Klima retten?<<

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Tesla in Grünheide • LunaPark21

Schönheitsfehler

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Der Barnim kommt mehr durch Zufall in die Presse. Die grüne Kanzlerkandidatin verirrt sich bei der Verortung des Waldes, in dem sie vor der Presse steht. Sonst hätte es wohl niemanden interessiert, dass Biesenthal auf der in der letzten Eiszeit gebildeten Hochfläche des Barnim (Barnim Plateau) und in der historischen Landschaft bzw. Region des Barnim, im Landkreis Barnim und auch im Naturpark Barnim liegt.

>>mittelschwere Welle des Spotts über die Grünen hinweg. Ein Anlass war ein unangenehmer inhaltlicher Patzer Baerbocks: „Da ist der Wald hier im Oderbruch anders als der Wald im Süden des Landes“, führte sie vor den Journalisten aus. Der Schönheitsfehler: Der Termin fand bei Biesenthal nördlich von Berlin statt, in der Landschaft des Barnim – und mitnichten im Oderbruch. Besonders schmerzlich ist der Fehler, da Annalena Baerbock in Brandenburg für ein Direktmandat antritt. In jedem Bundesland also, in dem Oderbruch und Barnim liegen.<<

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Grünen-Plan „Volksverdummung“? Ex-Vizekanzler schießt scharf, Spott für Baerbock-Patzer | Politik

Das Oderbruch dagegen ist eine Kulturlandschaft, die in der heutigen Form erst durch die ab dem 18. Jahrhundert beginnende Begradigung der Oder und die anschließende Trockenlegung der Bruchflächen entstanden ist. Eine Verbindung zum Barnim besteht vor allem darin, dass der Barnim der westliche Nachbar des Oderbruchs ist und Teile des Oderbruchs zum Landkreis Oberbarnim gehörten. Und richtigen Wald gibt es im Oderbruch eigentlich auch nicht.

Das kann man alles in Geschichtsbüchern nachlesen und sich auf Karten anschauen.

Eine Gemeinsamkeit gibt es übrigens dochnoch: den Biber. Sowohl im Barnim als auch im Oderbruch tritt er seit Jahren vermehrt auf und sorgt für vielfältige Schäden.

weniger als ein Prozent

>>weniger als ein Prozent der Schulen und Kitas in Deutschland sei seit Beginn der Pandemie wegen Infektionen geschlossen worden.

In den vergangenen eineinhalb Jahren habe demnach in Schulen und Kitas in Bezug auf das Infektionsgeschehen keine große Problematik geherrscht. Man müsse daher auch jetzt keine Angst davor haben, die Schulen zu öffnen.<<

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So soll der Schulstart unter Corona-Bedingungen aussehen | rbb24

Subventionsbetrug im Märchenschloss

aus dem Archiv

>>Schloss Boitzenburg in der Uckermark, ein prachtvolles Anwesen aus der Renaissancezeit, das Neuschwanstein des Nordens.

1998 wurde das Schlosshotel saniert, heute ist es ein beliebtes Ziel für Schulausflüge und für Familien.

Schloss Boitzenburg am Dienstag vergangener Woche: Mitarbeiter des Landeskriminalamtes sichern Beweismaterial. Der Verdacht: Das Märchenschloss ist Schauplatz eines groß angelegten Subventionsbetrugs.

Für die Sanierung des Gebäudes soll der damalige Betreiber 35 Millionen Euro erhalten haben. Die Sanierung kostete mutmaßlich aber nur 20 Millionen. Wo die Differenz von 15 Millionen geblieben ist, ist unklar. Klar ist nur: Die Fördermittel sind wohl für immer verloren.<<

aus:
Geheimsache Fördergelder: Wie die Steuerzahler über Subventionen im Dunkeln bleiben | rbb
https://www.rbb-online.de/klartext/ueber_den_tag_hinaus/wirtschaft/geheimsache_foerdergelder.html

Erster Spatenstich für Stammstrecke der Heidekrautbahn in Wilhelmsruh

Nach 24 Jahren Planungsvorlauf geht es endlich los. Wer morgens aus dem Norden nach Berlin will, fragt sich, warum es so lange gedauert hat und noch lange dauern wird. Endlich eine Alternative zu den ewigen Staus stadteinwärts. Allerdings wird es so richtig erst etwas bringen, wenn die Züge bis Gesundbrunnen durchfahren. Und einen Stundentakt halte ich auf Dauer für zu wenig

Über den Finowkanal

Das Magazin des Reisens schreibt über den Finowkanal. Schon der Titel ist nicht ganz korrekt und auch im weiteren Verlauf gibt es die eine oder andere Ungenauigkeit:

Preußisch-Stralsund und der Finowkanal – Ein kleiner uckermärkischer Wasserlauf schreibt große Geschichte – MaDeRe
https://madere.de/preussisch-stralsund-und-der-finowkanal-ein-kleiner-uckermaerkischer-wasserlauf-schreibt-grosse-geschichte/

Zur Illustration ein Teil der Schmettaukarte der Finow mit Hinweisen auf die ersten Schleusen aus dem BrandenBurgViewer (https://bb-viewer.geobasis-bb.de/). Die Karten entstanden zwischen 1767 und 1787 und fallen damit in die Bauzeit des 2. Finowkanals.

Angleichung des Umlandes

Die aktuellen Zahlen zeigen eine teilweise Angleichung Brandenburgs an Berlin. Deutlich wird das z.B. bei Pankow und Barnim.

screenshot von COVID-19 Lage im Land Brandenburg (https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b)

bei Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/
sieht es allerdings anders aus. Wobei die Zahlen für den Barnim zu “hängen” scheinen. Die für Pankow passen.